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Was ist für uns "wirklich"?

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Unsere Anschauungen und Einstellungen über uns selbst und unsere Welt bewirken, dass wir die Welt durch die Brille dieser Anschauungen und Einstellungen betrachten. Aus diesem Grund sehen wir das, was wir zu sehen programmiert sind, anstelle dessen, was wirklich vorhanden ist.

Dadurch, dass wir die Welt durch unsere mentalen Bedingtheiten betrachten, neigen wir dazu, das Leben gemäß unserer Erwartungen zu erfahren, und werden wiederum durch unsere Überzeugungen bestärkt.

In Wirklichkeit leben wir in einem offenen Universum und wir können lernen, uns durch dieses frei zu bewegen. Wenn wir jedoch die Welt durch unsere Bedingtheiten betrachten, sehen wir eine "Wirklichkeit", die wir auf uns persönlich beziehen und die begrenzt ist. Für uns ist sie "wirklich", weil wir sie so wahrnehmen und fühlen, wie wir es eben tun, aber es ist nicht die Gesamtheit dessen, was wirklich ist.

Alle menschlichen Probleme sind Folge von Fehlern in der Wahrnehmung. Wenn wir unvollkommen wahrnehmen, ziehen wir falsche Schlüsse und machen Fehler. Was wir erfahren, befindet sich immer in Übereinstimmung dessen, was wir innerlich als wahr fühlen oder erkennen. Das, was wir erleben, ist das, was wir sehen und erwarten. Wenn wir nur Mißerfolg, Armut, Krankheit und Unglück sehen können, dann ist es das, was wir mit Sicherheit erleben. Wenn wir anderseits nur Erfolg, Wohlstand, Gesundheit und Glück sehen, dann werden wir dies sicher erleben.

Beginne, Dich selbst, ungeachtet Deiner gegenwärtigen Gewohnheiten und Einstellungen, als der strahlende und erfüllte Mensch zu sehen, zu dem Du bestimmt bist. Durch Dein Bewusstsein wird sich, in Einklang mit den natürlichen Gesetzen des Universums, die vollkommene Erfüllung Deiner Bestimmung entfalten.

 

Gedenken an Swami Sri Yukteswar

 dM Gurubild Yukteswar

Swami Sri Yukteswar, geb. 10. Mai 1855

Sri Yukteswar, Guru von Paramahansa Yogananda, war ein verwirklichter Meister des Yoga. Zudem war er ein gebildeter vedischer Astrologe und besaß ein ausgedehntes Wissen in Ayurveda.

Er gründete zwei Aschrams in Indien, einen in Serampur, in der Nähe von Kalkutta und einen in Puri, an der Küste von Bengalen.

Auf Anordnung von Babaji, schrieb Yukteswar "Die Heilige Wissenschaft", ein Werk, in dem die Einheit zwischen den Schriften des Christentums und den Schriften des Sanatan Dharma aufgezeigt werden. Es ist seiner unfehlbaren Intuition zu verdanken, die grundlegende Übereinstimmung zwischen dem schwer verständlichen biblischen Kapitel der Offenbarung und der Sankhya-Philosophie zu erkennen. Ebenso verfasste er einen Kommentar zu den ersten sechs Kapiteln der Bhagavad Gita.

Seine große Errungenschaft war auch, dass er entdeckte, dass die Zeitzyklen, die Yugas, falsch berechnet waren und heute auch noch meist falsch gelehrt werden. Wir befinden uns heute im Jahre 321 des aufsteigenden Zeitalters des Dwapara Yuga.

Wegen seiner hervorragenden Intelligenz und seiner intutiven Innenschau wurde er ehrerbietig Jnanavatar, eine Inkarnation der Weisheit genannt. 

Sri Yukteswar stellte seine yogischen Kräfte sehr selten öffentlich zur Schau. Stattdessen zog er es vor, den Menschen hilfreichen Rat zu erteilen und ihnen auf sibtile Weise in ihrem Leben zu helfen.

Sri Yukteswars Mahasamadhi war am 9. März 1935.

 

Gottes Stimme ist überall

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Hinter allem Leben verbirgt sich die schweigende Stimme Gottes, die uns stets durch Blumen, durch die heiligen Schriften, durch unser Gewissen und durch alle schönen Dinge ruft, die unser Leben wertvoll machen.

Paramahansa Yogananda

 

Öffne Deinen Geist

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Öffne nach einer Zeit der stillen Meditation deinen Geist für das "was sein kann".

Sei offen für hilfreiche Einsichten und Ideen.

Sei ein Möglichkeiten-Denker.

Denke über praktische Wege nach, dir selbst zu helfen.

Unterstützende Ereignisse und passende Umstände werden sich entfalten.

Roy Eugene Davis "Bewusstes Leben in Gott"

 

Denke stets an Gott

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Einfach an Gott zu denken, in Liebe und in hingebungsvoller Weise, wird zu einem gesteigerten Gewahrsein seiner Realität führen.

Lass Deinen Geist von Gedanken an Gott durchdringen, während Du mit Deinen täglichen Aktivitäten beschäftig bist.

Lass Deinen Geist von Gedanken an Gott durchströmen, wenn Du zu Bett gehst und wenn Du erwachst.

Denke immer mehr darüber nach, wie es wirklich mit Dir und Gott steht, darüber, dass Gott tatsächlich Dein höheres Selbst ist und wie Gott mit jedem neuen Tag mehr in Dir und durch Dich wirksam wird.

Denke darüber nach, wie Gott Dein Begleiter, Dein Freund, Dein Partner in jeder Unternehmung und in jeder Beziehung ist.

Je mehr Du von Gedanken an Gott durchdrungen bist, desto mehr wirst Du Dich von Gott geführt fühlen.

Wenn Du bei jeder Gelegenheit an Gott denkst, wirst Du immer mehr seine Unterstützung und seinen Einfluss in Deinem Leben erkennen.

 

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